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UX-Design vs. UI-Design im Jahr 2023 – Die Unterschiede

UX

Was ist User Experience (UX)?

Nutzererfahrung (UX) bezeichnet die gesamte Interaktion und Zufriedenheit eines Nutzers bei der Nutzung eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Systems. Sie umfasst alle Aspekte der Nutzerinteraktion, einschließlich Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit, Ästhetik und des Gesamterlebnisses.

Bedeutung der Benutzererfahrung im Design

Die Benutzererfahrung ist ein integraler Bestandteil des Designs, da sie direkten Einfluss darauf hat, wie Benutzer ein Produkt wahrnehmen und mit ihm interagieren.

Eine positive UX steigert die Zufriedenheit, Loyalität und das Vertrauen der Benutzer, während eine schlechte UX zu Frustration, Unzufriedenheit und letztendlich zum Verlust von Benutzern führen kann.

Ein Design, das sich an der Benutzererfahrung orientiert, garantiert, dass die Produkte effizient und benutzerfreundlich sind.

Entwicklung der Benutzererfahrung

Der Bereich User Experience hat sich weiterentwickelt und an den technologischen Fortschritt und die veränderten Nutzerbedürfnisse angepasst. Ursprünglich wurde UX hauptsächlich mit Benutzerfreundlichkeit in Verbindung gebracht, hat sich jedoch erweitert und umfasst nun auch emotionale und ästhetische Aspekte.

Mit dem technologischen Fortschritt ist auch die Gestaltung benutzerfreundlicher Oberflächen und Erlebnisse komplexer geworden. Im B2B-Kontext, wo Transaktionen und Interaktionen komplex sein können, spielt die Benutzererfahrung eine entscheidende Rolle für die Akzeptanz und Zufriedenheit der Nutzer.

Deshalb berücksichtigen Unternehmen bei der Auswahl von B2B-Handelsplattformen.

Grundlagen des UX-Designs

Die Geschichte des UX-Designs lässt sich bis in die Anfänge der Mensch-Computer-Interaktion zurückverfolgen, als es noch keine KI-basierte Textverarbeitung gab, die beim Erstellen von Texten oder Inhalten half. Das Konzept wurde mit der Einführung von Personalcomputern in den 1980er Jahren bekannt. 

Die ersten Bemühungen konzentrierten sich auf die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit von Benutzeroberflächen. Im Laufe der Jahre hat das UX-Design Erkenntnisse aus Psychologie, Kognitionswissenschaft und anderen Bereichen kombiniert, um einfachere, benutzerzentrierte Ansätze zu entwickeln.

Grundprinzipien effektiver UX

  1. Benutzerfreundlichkeit: Das Produkt oder System sollte einfach zu verwenden sein, sodass Benutzer ihre Ziele effizient und mit minimalem Frust erreichen können.
  2. Zugänglichkeit: Das Design sollte für Benutzer aller Fähigkeiten verfügbar sein und sicherstellen, dass das Produkt von Personen mit Behinderungen verwendet werden kann.
  3. Konsistenz: Behalten Sie im gesamten Produkt ein konsistentes Design bei, um eine vorhersehbare und vertraute Benutzererfahrung zu schaffen.
  4. Klarheit: Kommunizieren Sie Informationen, Funktionen und Feedback klar an die Benutzer, um Verwirrung und Missverständnisse zu minimieren. Nutzen Sie zuverlässige Kommunikationskanäle, darunter Cloud-Telefone und Echtzeit-Messaging-Plattformen, um einen klaren und effektiven Informationsaustausch zu gewährleisten.
  5. Feedback und Reaktionszeit: Geben Sie zeitnahes Feedback zu den Aktionen der Benutzer, damit diese die Reaktion des Systems besser verstehen und Unsicherheiten reduziert werden.
  6. Ästhetik: Berücksichtigen Sie das visuelle Design und die gesamte Benutzeroberfläche, um eine ansprechende und spannende Benutzererfahrung zu schaffen.
  7. Benutzerzentriertes Design: Beziehen Sie Benutzer in den Designprozess ein und verstehen Sie ihre Bedürfnisse, Vorlieben und Verhaltensweisen, um ein stärker benutzerzentriertes Produkt zu erstellen.

Indem sie sich an diese Grundprinzipien halten, können UX-Designer Produkte erstellen, die die Bedürfnisse der Benutzer erfüllen und die Erwartungen hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit und allgemeiner Zufriedenheit übertreffen.

Neue Trends im UX-Design

Integration von Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR)

Die Entwicklung des UX-Designs erstreckt sich auf die Integration von Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) und bietet Benutzern eine breite Palette interaktiver Erlebnisse.

AR- und VR-Technologien können die Benutzereinbindung nahtlos verbessern, indem sie die digitale und die physische Welt miteinander verschmelzen.

3D-Designs

In der Designbranche kommen zunehmend 3D-Elemente zum Einsatz. Die Integration von 3D-Designs verleiht Benutzeroberflächen Tiefe und Realismus und schafft visuell ansprechende Erlebnisse.

Eine einzigartige Anwendung dieses Trends zeigt sich im Aufkommen der 3D-Logoanimation, bei der Marken dynamische visuelle Elemente nutzen, um ihre Identität zu stärken.

Inklusives Design und Barrierefreiheit

Mit der Weiterentwicklung des UX-Designs rückt der Schwerpunkt zunehmend auf inklusives Design und Zugänglichkeit.

Ziel der Designer ist es, Schnittstellen zu schaffen, die für eine breite Benutzergruppe zugänglich sind und sicherzustellen, dass jeder, unabhängig von seinen Fähigkeiten oder Behinderungen, auf die nahtlos durch die Website navigieren.

KI-generierte Inhalte

Die Integration KI-generierter Inhalte revolutioniert die Art und Weise, wie Informationen präsentiert und konsumiert werden.

UX-Designer haben nun die Möglichkeit, dynamische und personalisierte Inhalte zu erstellen – sei es für Websites, Anwendungen oder sogar Werbung. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Anzeigen zu gestalten, die sich an die Vorlieben und das Verhalten der Nutzer anpassen.

Dunkler Modus

Der Dunkelmodus hat sich als Option für die Benutzeroberfläche schnell verbreitet und bietet den Benutzern eine optisch komfortable und ästhetisch ansprechende Benutzeroberfläche.

Dieser Trend ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern trägt auch dazu bei, die Augenbelastung zu verringern, insbesondere bei längerer Gerätenutzung.

Erweiterte Cursorinteraktionen

Innovationen bei der Cursorinteraktion verbessern die Benutzerinteraktion und die Navigation. Fortschrittliche Cursorinteraktionen gehen über herkömmliche Mausbewegungen hinaus und integrieren Gesten und responsive Elemente für ein intuitiveres Benutzererlebnis.

Durch die Einbeziehung dieser Trends können UX-Designer über die Entwicklungen in der Branche auf dem Laufenden bleiben und Erlebnisse schaffen, die nicht nur optisch ansprechend, sondern auch äußerst funktional und umfassend sind.

Plattformübergreifende Benutzererfahrungen

Gestaltung einheitlicher Erlebnisse auf allen Geräten

Die Schaffung einer nahtlosen und konsistenten Benutzererfahrung auf allen Geräten ist zu einem zentralen Ziel geworden. Die Gestaltung einheitlicher Erlebnisse erfordert einen strukturierten Ansatz, um sicherzustellen, dass Benutzer mühelos zwischen Geräten navigieren und gleichzeitig eine reibungslose Interaktion gewährleisten können.

Konsistenz ist entscheidend für eine positive und einprägsame User Experience (UX). Viele Elemente, die Konsistenz prägen, sind grundlegende Bestandteile, die zur Gesamtheit und Effektivität eines Designs beitragen.

Warum ist Konsistenz so wichtig?

Wiedererkennung und Vertrautheit:

Einheitliches Design sorgt dafür, dass Nutzer auf verschiedenen Landingpages eine vertraute Benutzeroberfläche vorfinden. Diese Wiedererkennung trägt dazu bei, ein Gefühl der Vertrautheit zu schaffen und die Navigation durch die verschiedenen Bereiche eines Produkts oder einer Website zu erleichtern.

Einfache Bedienung:

Einheitliche Designmuster und Interaktionen erleichtern Nutzern das Verständnis der Navigation und Interaktion mit einem Produkt. Ein ähnliches Layout oder ein ähnlicher Ablauf ermöglichen es Nutzern, die Platzierung von Elementen vorherzusehen. Dies reduziert die kognitive Belastung und verbessert die Benutzerfreundlichkeit.

Vertrauen aufbauen:

Einheitliches Design vermittelt ein Gefühl von Zuverlässigkeit und Professionalität. Nutzer vertrauen eher einem Produkt oder einer Dienstleistung mit einem einheitlichen Erscheinungsbild, da dies auf Liebe zum Detail und Qualitätsbewusstsein hindeutet.

Markenbekanntheit über alle Plattformen hinweg:

Im Zeitalter plattformübergreifender Erlebnisse ist die Aufrechterhaltung einer konsistenten UX über verschiedene Geräte und Kanäle hinweg unerlässlich. Nutzer sollten beispielsweise nahtlos von einer Website zu einer mobilen App wechseln können, ohne dass sich das Design drastisch ändert.

Verbessertes Benutzerengagement:

Eine konsistente und gut gebrandete UX trägt zu einem stärkeren Engagement der Nutzer bei. Wenn Nutzer positive und vorhersehbare Interaktionen mit einem Produkt haben, verbringen sie eher Zeit damit, dessen Funktionen und Funktionalitäten zu erkunden.

Ein starkes Branding schafft eine emotionale Verbindung zu den Nutzern. Eine Marke, die ihre Werte und ihre Persönlichkeit durch ihr UX-Design konsequent kommuniziert, kann positive Emotionen wecken und so die Nutzertreue und -empfehlung erhöhen.

Wenn es um Online-Branding geht, insbesondere auf Instagram, ist es wichtig, nicht nur eine einheitliche Markenidentität aufrechtzuerhalten, sondern auch aktiv Instagram-Konten verwalten um das Publikum effektiv einzubinden und die durch UX-Design erzeugte emotionale Resonanz zu verstärken.

Die Beibehaltung eines einheitlichen Designs und die Integration starker Markenelemente sind nicht nur eine Frage der Ästhetik; es handelt sich um einen strategischen Ansatz zur Schaffung eines stimmigen und einprägsamen Nutzererlebnisses.

Auf diese Weise können Designer Vertrauen aufbauen, die Markentreue fördern und letztendlich zum Erfolg eines Produkts oder einer Dienstleistung im Wettbewerbsumfeld beitragen.

Responsive Design für mobile Endgeräte

Responsive Design ist weiterhin von grundlegender Bedeutung und stellt sicher, dass sich digitale Schnittstellen nahtlos an verschiedene Bildschirmgrößen und Geräte anpassen. Dieser Ansatz ist weiterhin entscheidend für ein konsistentes und benutzerfreundliches Erlebnis auf verschiedenen Plattformen.

Herausforderungen und Strategien 

Um die Herausforderungen des plattformübergreifenden UX-Designs zu meistern, müssen unterschiedliche Bildschirmgrößen, Betriebssysteme und Eingabemethoden berücksichtigt werden. Zu den Strategien gehören:

  1. Übernahme von Responsive-Design-Prinzipien.
  2. Nutzung adaptiver Layouts.
  3. Priorisierung der Inhaltshierarchie zur Optimierung des Benutzererlebnisses unabhängig vom Gerät.

Strategien zur Steigerung des Benutzerengagements

Mikrointeraktionen

Mikrointeraktionen, subtile, aber aussagekräftige Designdetails, spielen eine entscheidende Rolle bei der Steigerung des Benutzerengagements.

Diese kleinen Interaktionen tragen zu einer positiven Benutzererfahrung bei, indem sie Feedback liefern, Benutzer durch Prozesse führen und der gesamten Interaktion ein unterhaltsames Element hinzufügen.

Gamification und interaktive Elemente

Durch die Einbeziehung von Gamification-Prinzipien und interaktiven Elementen kann das Engagement der Benutzer erheblich gesteigert werden.

Gamifizierte Elemente wie Belohnungen, Herausforderungen und Fortschrittsverfolgung sorgen für ein intensiveres und angenehmeres Erlebnis, ermutigen Benutzer zur Interaktion mit der Plattform und vermitteln Erfolgserlebnisse.

Benutzerzentriertes Design Thinking

Benutzerzentriertes Designdenken beinhaltet das Einfühlen in die Benutzer, das Definieren ihrer Bedürfnisse, das Erarbeiten von Lösungen, das Erstellen von Prototypen und das Testen.

Dieser Ansatz stellt den Benutzer in den Mittelpunkt des Designprozesses und stellt sicher, dass Produkte und Erfahrungen seinen Erwartungen entsprechen und realen Herausforderungen gerecht werden.

Einbeziehung von Feedback zur kontinuierlichen Verbesserung

Um eine kontinuierliche Verbesserung zu erreichen, ist die Integration von Feedback in den Designprozess unerlässlich.

Durch das regelmäßige Einholen von Benutzerfeedback durch Umfragen, Usability-Tests und Analysen können Designer Bereiche mit Verbesserungspotenzial identifizieren und ihre Lösungen auf der Grundlage echter Benutzererfahrungen verfeinern.

UX in neuen Technologien

Der Einfluss von KI und maschinellem Lernen auf UX

Mit dem technologischen Fortschritt verändert die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen (ML) die Landschaft der Benutzererfahrung. 

KI verbessert die Personalisierung, automatisiert Entscheidungsprozesse und passt Benutzeroberflächen an das Nutzerverhalten an. Das Verständnis der Auswirkungen dieser Technologien ist entscheidend für die Gestaltung intuitiver Benutzererlebnisse.

Integration von UX-Design in Produkte des Internet of Things (IoT)

Das Internet der Dinge (IoT) bringt neue Erkenntnisse in das UX-Design. Vernetzte Geräte und intelligente Ökosysteme erfordern eine sorgfältige Betrachtung. IoT-Design umfasst:

  1. Erstellen nahtloser Interaktionen zwischen Geräten.
  2. Benutzerkontrolle und Datenschutz haben Priorität.
  3. Sicherstellung einer einheitlichen Benutzererfahrung in einem Netzwerk miteinander verbundener Produkte.

Diese Integration erfordert einen speziellen Ansatz für das UX-Design, um die einzigartigen Herausforderungen des IoT zu bewältigen.

Die Entwicklung des UX-Designs hat eine faszinierende Reise hinter sich, von seinen Anfängen in der Mensch-Computer-Interaktion bis zum aktuellen Zeitalter der KI, des maschinellen Lernens und des IoT. 

Im sich schnell verändernden Bereich des UX-Designs ist es unerlässlich, über Trends und Technologien auf dem Laufenden zu bleiben. Zu den wichtigsten Erkenntnissen für UX-Designer im Jahr 2024 gehören die Nutzung von KI und maschinellem Lernen, die Anpassung an Herausforderungen und Chancen sowie die Beibehaltung eines starken Engagements für benutzerzentrierte Designprinzipien.

Haben Sie sich schon einmal gefragt: „Was bedeuten die Begriffe UX und UI?“ Ob Sie es glauben oder nicht, selbst Menschen, die täglich mit Design zu tun haben, können die beiden verwechseln. Wie UXPlanet erklärt es: „Benutzererfahrung und Benutzeroberfläche gehören zu den am häufigsten verwechselten und falsch verwendeten Begriffen in diesem Bereich.“

Das ist keine Geheimsprache, über die man keine Informationen erhält. Ausdrücke wie „hervorragende UX“ und „schlechte UI“ sind kein Slang, den andere verwenden. Sie beschreiben die zwei wichtigsten Faktoren für den Erfolg – ​​oder Misserfolg – ​​einer Website.

Wenn Sie erfahren möchten, was die beiden bedeuten und worin sie sich unterscheiden, sind Sie hier richtig.

UX und UI definieren

Beginnen wir mit der Definition der Bedeutung dieser beiden Begriffe.

UI (Benutzeroberfläche) bezeichnet alles, womit Benutzer bei der Nutzung eines Designs, eines digitalen Produkts oder einer Dienstleistung interagieren. Dieser Begriff umfasst alles von Geräuschen, Lichtern, Bildschirmen, Tastaturen und Verhaltensweisen.

Um es besser zu verstehen, sollten wir zu den Anfängen zurückgehen.

In den 1970er Jahren nutzten die Menschen bei der Computerbedienung eine Befehlszeilenschnittstelle. Alles begann mit der Programmiersprache und den verwirrenden Codezeilen, die für die Erledigung selbst einfachster Aufgaben erforderlich waren, die wir heute problemlos erledigen. Bald darauf veränderte eine neue Erfindung die Technologie grundlegend – die erste grafische Benutzeroberfläche. Von nun an konnten Menschen über Symbole, Menüs und Schaltflächen mit Computern interagieren. Das machte die Dinge deutlich einfacher.

Zu diesem Zeitpunkt begann die Computerrevolution. Seitdem konzentrieren sich Designer mit aller Kraft auf die Entwicklung benutzerfreundlicher Schnittstellen. Andernfalls würden sich ihre Produkte nicht verkaufen.

Da die Technologiewelt alle Erwartungen übertroffen hat, ist die Rolle des UI-Designers vielfältiger und anspruchsvoller geworden. UI-Designer haben außerdem großartige Möglichkeiten, einzigartige Designs zu entwickeln und moderne Technologien zur Verbesserung der Benutzeroberfläche zu nutzen.

Ohne eine gute Benutzererfahrung könnten sie jedoch niemals Erfolg haben.

Maze, ein führendes Unternehmen im Bereich Benutzertests und ein beliebtes Tool unter Designern, hat einen großartigen Leitfaden zu folgenden Themen erstellt: UI-Design. In diesem Leitfaden geben sie eine recht erfrischende Erklärung des Unterschieds zwischen UI und UX: „Wenn Sie ein Haus entwerfen, UX wäre das Fundament, während UI die Farbe und die Möbel wäre.“ Glücklicherweise sind es Tools wie diese, die den Experten sowohl das UX- als auch das UI-Design erleichtern.

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Also, was ist UX?

UX, oder Nutzererfahrung, hat sich parallel zu den Verbesserungen der Benutzeroberfläche weiterentwickelt. Es beschreibt, wie Menschen die Interaktion mit Technologie empfinden – ob positiv, neutral oder negativ. Designs, die Nutzern eine gute Erfahrung bieten, gelten naturgemäß als erfolgreich.

Der Begriff „User Experience“ stammt aus den 1990er Jahren, als Don Norman, ein Kognitionswissenschaftler, der damals bei Apple angestellt war, definiert es wie folgt:

„Der Begriff ‚Nutzererfahrung‘ umfasst alle Aspekte der Interaktion der Endnutzer mit dem Unternehmen, seinen Dienstleistungen und seinen Produkten.“

Dies gilt heute als sehr weit gefasste Definition, erfasst aber alles, was UX leistet – da es so viel für das Design leistet. Jede Erfahrung, die Menschen mit dem Design eines Produkts oder einer Dienstleistung machen, ob digital oder anderweitig, fällt unter diesen Begriff.

Mit anderen Worten: Bei UX dreht sich alles um:

  • Wie Ihre Benutzer das Produkt/die Dienstleistung entdecken
  • Welche Aktionen sie bei der Interaktion mit Ihrer Schnittstelle ausführen
  • Wie sie sich in dieser Zeit fühlen und was sie denken
  • Eindrücke, die sie nach Abschluss der Interaktion hinterlassen

Die Rolle eines UX-Designer besteht darin, sicherzustellen, dass das Design den Anforderungen der Verbraucher entspricht und dass sie das gewünschte Ergebnis auf einfachste und nahtloseste Weise erreichen.

UX und UI können ohne einander nicht gedeihen, weshalb es für Designer wichtig ist, den Unterschied zwischen beiden zu verstehen.

Der Unterschied zwischen UI und UX

Grundsätzlich umfasst die UI alle Elemente, die die Interaktion mit dem jeweiligen Service oder Produkt ermöglichen. UX hingegen beschreibt, was der Nutzer aus der Erfahrung mitnimmt. Beides hat einen großen Einfluss auf das Nutzerverhalten – und auf die Zukunft des Designs.

Die Visualisierung von CareerFoundry hierzu ist recht aufschlussreich:

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Nehmen wir ein einfaches Beispiel, um das alles zu verdeutlichen. Wir alle kennen und lieben Google – hier finden wir unsere Informationen. Die Gründer dieser Suchmaschine wussten genau, was zu tun war: Sie wollten eine einfache Plattform schaffen, auf der Menschen alles finden, was sie brauchen. Mit dieser Suchmaschine erhalten Sie praktisch alles, was Sie wissen möchten, im Handumdrehen.

Was passiert jedoch, wenn es jedes Mal zu lange dauert, diese Informationen zu erhalten? Wenn Sie beispielsweise nur 20 Sekunden brauchen, um Ihre Ergebnisse zu erhalten – wären Sie bereit, weiterzusuchen?

Google hat eine recht einfache und unkomplizierte Benutzeroberfläche, was sie bei Nutzern, die Informationen suchen, so beliebt macht. Es ist denkbar einfach: Man öffnet die Seite, gibt den Suchbegriff ein und klickt auf „Suchen“. Würde die Benutzeroberfläche jedoch so einfach bleiben, die Informationssuche aber zu lange dauern, wäre die Nutzererfahrung deutlich schlechter.

Hiernach Mittlerer Artikel und die Worte von Miller, einem Webentwickler: „UI ist der Sattel, die Steigbügel und die Zügel. UX ist das Gefühl, das man bekommt, wenn man das Pferd reiten kann.“

Diese beiden Begriffe sind vielleicht nicht dasselbe, aber sie gehen Hand in Hand. Keiner existiert ohne den anderen. Man braucht UI, um UX zu haben, und umgekehrt. Deshalb verfügt ein guter Designer sowohl über UX- als auch über UI-Kenntnisse, auch wenn er sich nur auf eines konzentriert.

Wie die beiden zusammenarbeiten

Nachdem Sie nun die Unterschiede kennen, ist es an der Zeit zu lernen, wie Sie beide zum Erreichen Ihrer Ziele nutzen können.

Das beginnt mit der Arbeit des UX-Designers. Dieser betrachtet die Customer Journey von Anfang bis Ende. Er überlegt, welche Schritte Nutzer unternehmen, um ein bestimmtes Problem zu lösen, welche Aufgaben sie erledigen müssen und wie sie sich dabei fühlen und verhalten.

Meistens arbeiten UX-Designer mit Hilfe einer professionellen Agentur wie RCCO Erforschen und definieren Sie die Schwachstellen, auf die Benutzer stoßen, und versuchen Sie, die besten Strategien zur Verbesserung ihrer Erfahrung zu finden. Dies alles basiert auf umfassender Nutzerforschung, die die Zielgruppe, das Verhalten aktueller und ehemaliger Benutzer definiert und Vorhersagen darüber liefert, wie sie mit dem Design zufriedener gemacht werden können.

Sobald dies erledigt ist, skizziert der UX-Designer die Reise des Benutzers durch das Produkt und berücksichtigt dabei Informationsarchitektur, Funktionen usw.

Wenn das Grundgerüst fertig ist, beginnt die Aufgabe des UI-Designers. Seine Aufgabe ist es, all dies zum Leben zu erwecken und für den Benutzer zugänglich zu machen. Ohne UI können Benutzer das vom UX-Designer für sie vorbereitete Erlebnis nicht genießen.

UI-Designer berücksichtigen die vom UX-Designer gesammelten Daten bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche. Sie berücksichtigen die einzelnen Touchpoints und Bildschirme, denen die Benutzer begegnen, überlegen, welche Option zur Bereitstellung der Informationen am besten geeignet ist, und konzentrieren sich auf weitere Details, die die Nutzererfahrung ermöglichen.

Viele stellen die Frage: „Was ist wichtiger?“

Die Antwort lautet: Keine. Beides ist im Designprozess entscheidend. Wenn das Design gut aussieht, aber schwer zu bedienen ist, ist die UX schlecht und die UI großartig. Wenn das Design bedienbar ist, aber verheerend aussieht, ist das genaue Gegenteil der Fall. Keine dieser Situationen ist gut.

Selbst wenn ein Produkt mit der Optimierung nur eines dieser Elemente funktioniert, stellen Sie sich vor: Wie toll wäre es, wenn beide optimiert wären?

Ein gemeinsames Element: Forschung im UI- und UX-Design

Sowohl UI- als auch UX-Design basieren auf einer Sache: Forschung. Diese ist für beide ein unschätzbar wertvoller Schritt und entscheidet über den Erfolg des Produkts. Für den Erfolg eines Produkts müssen UX- und UI-Experten eine Menge präziser Informationen sammeln. Diese Informationen geben Aufschluss darüber, was der Nutzer von dem Produkt will oder erwartet und wie er es sich wünscht.

Forschung, einschließlich Analysen und Tests mit Tools wie Maze, liefert wertvolle Einblicke in die Erwartungen und Bedürfnisse der Nutzer. Darauf aufbauend können Designer fundierte und sicherere Entscheidungen treffen.

Wie recherchieren UX-Experten?

Zu den Methoden, die zum Sammeln der erforderlichen Informationen verwendet werden, gehören unter anderem die Untersuchung von Benutzern oder Zielpersonen, die Durchführung von Benutzerinterviews und Umfragen oder die Verwendung von Fokusgruppen zum Sammeln von Informationen.

Und wie steht es mit der Forschung der UI-Designer?

UI-Designer arbeiten eng mit UX-Experten zusammen, um die Forschungsergebnisse zu überprüfen, mehr über das Publikum zu erfahren und fundierte Entscheidungen zu Schriftarten, Farben, visuellen Elementen, Mustern und mehr zu treffen.

Fazit

Hoffentlich verstehen Sie an dieser Stelle die klare Grenze zwischen UI- und UX-Design. Sie unterscheiden sich zwar, gehen aber Hand in Hand und sind für das Produkt wichtig. Egal für welches Design Sie sich entscheiden, Sie sollten sich so viel Wissen wie möglich über das jeweils andere Design aneignen und mit anderen Designern zusammenarbeiten, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Kerbe

Ich bin Nick, Spezialist und Enthusiast für WordPress, SEO und Künstliche Intelligenz. Mein Ziel ist es, meine Erfahrungen mit Ihnen zu teilen und Ihnen die besten digitalen Marketingtechniken vorzustellen, damit Ihr Online-Business wächst.